Darfs ein bißchen Türkei sein ?


Kultur und Entspannung im Einklang

Egal ob Naturliebhaber oder Entdecker - auf einer Türkei Reise lassen sich die unterschiedlichsten Interessen miteinander vereinbaren. Das Land bietet seinen Besuchern antike Städte und unberührte Landschaften. Kilometer lange Strände und heiße Thermalquellen laden zum Baden im warmen Wasser ein. Die Touristenmetropolen haben sich im Laufe der Zeit gut auf die Wünsche europäischer Besucher abgestimmt. Nachfolgend finden sich nur einige der vielen schönen Reiseziele und Sehenswürdigkeiten der Türkei.

Ephesos - versunkene Metropole
Die Stadt zählt zu den bedeutendsten griechischen Städten im Altertum. Damals war es direkt an der Küste erbaut, diese hat sich im Laufe der Zeit um mehrere Kilometer verschoben. Heute sind nur noch wenige Gebäude erhalten, unter anderem der bekannte Hadriantempel und die riesige Celsus-Bibliothek. Das gut erhaltene Amphitheater der Stadt steht den Besuchern zur Besichtigung offen.

Marmaris - Perle der Ägäis
Im Südwesten der Türkei befindet sich die Stadt Marmaris. Im Altertum lag sie direkt an der Handelsroute von Ägypten nach Rhodos. Die Kulisse könnte nicht schöner sein, das tiefblaue Meer der Ägäis trifft auf glanzvolle Bauten der Küstenstadt. Im Hafen liegen viele Yachten und Segelschiffe, viele davon werden noch in traditioneller Holzbauweise von den Einheimischen hergestellt.

Aspendos - kleine Schwester Antalyas
In Aspendos befindet sich das besterhaltene Amphitheater der Welt. Es wurde im Altertum unter römischer Herrschaft erbaut und hat bis heute fast unversehrt überdauert. Heute finden dort viele Konzerte und Festivals statt.

Bodrum - antiker Halikarnassos
In Bodrum stand bis zu seiner Zerstörung durch ein Erdbeben eines der sieben Weltwunder der Antike - das Grabmal des karischen Königs Mausolos. Aus den Steinen des Mausoleums wurde daraufhin ein Johanniter Kastell erbaut. Diese fast vollkommen erhaltene Festung ist das Wahrzeichen der Stadt. Die Architektur der Festung enthält sowohl fränkische als auch türkische Züge. Bei einem Besuch der Stadt sollte man genug Zeit für einen Rundgang im Unterwasser-Archäologie-Museum einplanen, welches vor einigen Jahren in der Festung entstand. Bodrum ist heutzutage in vielerlei Hinsicht eine Touristenmetropole. Es gibt weiße Strände, kristallklares Wasser und beste Bedingungen zum Surfen, Tauchen und Schnorcheln. Auch das Nachtleben bietet viel Unterhaltung. In Bodrum befindet sich die größte Disco der Türkei. Hier erlebt man die Antike in einer neuen Dimension. Zu angesagter Musik und wilder Lasershow reihen sich antike Säulen und Statuen aus dem Altertum.

Pamukkale - Badewanne unter freiem Himmel
Das kleine Dorf Pamukkale hat etwas ganz Besonderes für Türkei Urlauber zu bieten. Im Laufe der Jahrtausende entstanden mehrere Kalksteinbecken, die sich wie Terrassen aneinander reihen. Das enthaltene Wasser fließt über die Ränder der Becken nach unten. Dieses Spektakel hat es sogar zum UNESCO Welterbe geschafft. Ebenfalls ein UNESCO Welterbe ist der historische Ort Hierapolis. Die römische Stadt beherbergt eine große Therme im römischen Stil sowie die sehr gut erhaltene Nekropole.

Taurusgebirge - der Berg Nemrut
Im Südosten der Türkei befindet sich das Taurusgebirge. Auf dem Gipfel des 2.150 Meter hohen Berges Nemrut befindet sich die bis heute ungeöffnete Grabstätte der Könige von Kommagene. Diese gehört ebenfalls zum UNESCO Welterbe. Viele Pilger reisen zu diesem magischen Ort, wo vor vielen Jahrtausenden auch das älteste Horoskop der Welt entstand.

Kappadokien - unberührter Landstrich
Naturliebhaber wissen diesen Ort zu schätzen. Bereits im Jahr 1985 hat auch die UNESCO diesen Schatz entdeckt und ihn zum Welterbe erklärt. Die sogenannten Feenhügel bestehen aus Tuffstein, welcher im Laufe der Zeit die schönsten Formen angenommen hat. Und er verändert sich weiterhin. Durch den Regen wäscht sich das Gestein langsam ab, es entstehen neue Gebilde und die Landschaft verändert sich. Beeindruckend sind aber auch die unterirdischen Städte Kappadokiens. Einheimische suchten früher Schutz vor Angriffen, in dem sie ihre Häuser, Kirchen und Gräber in den Fels schlugen. Von außen konnte man sie nicht mehr sehen und sie waren vor feindlichen Übergriffen sicher.